Um die Entstehung der Bibel zu verstehen, müssen wir zwei Faktoren verstehen!
Die erste wäre: Sind wir allein im Universum? Mit anderen Worten: Sind wir die einzigen bewussten Wesen im Universum?
Würde die Person ja sagen, müsste sie einen entgegengesetzten Wahrscheinlichkeitsfaktor akzeptieren, der gegen unendlich tendiert. In einem Universum, das schätzungsweise 13,6 Milliarden Lichtjahre entfernt ist, wäre die Behauptung, dass nur auf unserem Planeten Leben existiert, völlig unwahrscheinlich.
Der andere Punkt wäre: Besteht für das existierende Leben eine akzeptable Wahrscheinlichkeit, spontan zu sein? Die Wahrscheinlichkeit, dass Leben in der vorliegenden Form entstanden ist, tendiert zum Unmöglichen. Das große Problem besteht also darin, zwei unmögliche Wahrscheinlichkeiten zu akzeptieren: dass wir die einzigen Lebewesen im Universum sind und dass das Leben spontan ist. Wenn diese Unmöglichkeiten akzeptiert werden, hat die Person etwas gewählt, das ins Unmögliche tendiert, und in diesem Fall würde sie das Konzept der Bibel nicht akzeptieren, weil diese Person dazu neigt, an das Unmögliche zu glauben.
Wenn wir nun glauben, dass wir nicht allein sind und dass das Leben, wie es existiert, nicht spontan entsteht, dann können wir in die Bibel schauen.
Zunächst müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass die Bibel ein von Menschen zusammengestelltes Buch ist. Das heißt, über die Zusammenstellung der Bücher wird von Gruppen entschieden. So gibt es Bibeln mit 66 Büchern, andere mit 73, andere mit 78 und wieder andere mit 39. Daher besteht kein Zweifel daran, dass die Bibel in ihrer vorliegenden Form direkt von einer Gottheit stammt.
Der erste Punkt ist nun: Wenn es Leben auf einem anderen Planeten gibt, und wenn ja, ist es spontan? Wenn wir die Unwahrscheinlichkeit der spontanen Entstehung von Leben akzeptieren, dann ist es unwahrscheinlich, dass spontanes Leben auf einem anderen Planeten existiert. In diesem Fall geraten wir in ein Dilemma: Wie ist dann das Leben entstanden? Denn wie Descartes definiert: „Wenn ich denke, also existiere ich.“ Dies kann nur auf eine Weise geschehen. Es ist so, dass das Denken außerhalb der Zeit existiert.
Da die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben gegen das Unmögliche tendiert, müssen wir definieren, dass es kein Leben gibt, bevor es kein Bewusstsein gibt. Wir kämen also zu dem Schluss, dass das Bewusstsein dem Universum innewohnt.
Und wenn es vorher nicht existiert, dann gibt es keine Bewusstseinsbildung, es existiert einfach. Beispiele hierfür sind physikalische Gesetze. Sie existieren einfach, sie haben sich nicht weiterentwickelt. Daher ist das Gesetz der Entropie kein Gesetz, das sich aus anderen Gesetzen entwickelt hat, es existiert lediglich außerhalb der Zeit.
Die einzige rationale Möglichkeit, die Existenz des Bewusstseins zu verstehen, besteht daher darin, es als etwas zu definieren, das wie physikalische Gesetze existiert und dem Universum innewohnt. Daher ist es naheliegend zu verstehen, dass das Universum nur dann Bewusstsein enthalten kann, wenn es über ein höheres Bewusstsein verfügt, um andere Bewusstseinsformen unterstützen zu können.
Wenn wir diese Tatsache verstehen, können wir nun bestimmen, ob ein solches Bewusstsein bei bewussten Wesen vorhanden wäre oder nicht. Ist es logischer, dass er sich vorstellt, oder ist es logischer, dass er sich nicht vorstellt?